Tokajer Wein

Tokajer Wein, eine Perle ungarischer Weinkultur

Es gibt in jeder Weinbaukultur immer einen ganz besonderen Tropfen, welcher zwischen den anderen deutlich hervorsticht. In diesem Fall ist der Tokajer Wein unter den ungarischen Weinen das ultimative Highlight. In der Rubrik Wein hat sich uborn.de deshalb auch auch auf den Tokajer konzentriert, steht er doch so im Rampenlicht der ungarischen Weinkultur. Es gibt ihn in zahlreichen Ausführungen, passend für jeden Anlass.

Dass er jedoch mehr kann, beweisen nicht nur die zahlreichen Sorten in unserem Onlineshop. Diese reichen nämlich von trocken über halbtrocken bis hin zu süß. In der Kategorie Tokajer Wein werden Sie sicherlich schnell fündig. Der Tokaji Muscat Lunel trocken ist beispielsweise ein Vertreter der trockenen Weißweine, die Besonderheit liegt hier an der Muskateller Rebsorte. Diese zählt zu den ältesten Rebsorten überhaupt. Der Ursprung wird in Italien oder Griechenland vermutet. Auch dieser Tokajer Wein hat eine erstklassige Qualität und eignet sich wunderbar als edler Begleiter für zahlreiche Gerichte.

Ein anderer Vertreter der Tokajer ist z.B. der Tokaji Furmint – Late Harvest, also eine späte Ernte. Dieser edle Tropfen wird mit reduktiver Technologie gewonnen, worauf wir später noch genauer eingehen werden und die die Besonderheiten beim Tokajer Wein schildern. Schaut man sich nämlich den Herstellungsprozess genau an, dann wird einem auch klar, warum der Tokajer Wein als ganz besondere Spezialität gilt. Das gesamte Verfahren der Herstellung überlässt nichts dem Zufall. Was den Ausbau beim Tokajer Wein angeht, gibt es verschiedene Methoden, abhängig vom Luftkontakt während der Herstellung. Unterschieden wird hier in oxidative und reduktive Methoden. Der Tokajer Wein besteht immer am Anfang aus zwei Komponenten, dem Grundwein und der sogenannten Tokajer Essenz. Der Grundwein muss einen hohen Alkoholgehalt aufweisen, eine Nachbehandlung gesetzlich nämlich nicht erlaubt. Unterschieden wird hierbei dann in Tokaji Szamorodni, Tokaji Aszú und Tokaji Aszú Essencia. Den größten Aufwand bereitet die Herstellung der Tokajer Essenz.

Rebsortenauswahl und Sorgfalt beim Tokajer Wein

Die Besonderheit beim Tokajer Wein liegt in der Art seiner Herstellung. In Ungarn herrscht in der Regel ein besonders heißer, trockener Sommer. Der Grundwein wird regulär gewonnen.

Bei der Herstellung der Tokajer Essenz jedoch wird nochmal ein anderer Weg gegangen. Hier werden die Trauben nicht sofort geerntet. Durch die große Hitze im Sommer platzen die Trauben dann auf. Hier beginnt dann der eigentliche Prozess, durch den die sogenannte Edelfäule überhaupt erst entsteht. Nachdem die Trauben aufgeplatzt sind, entsteht, begünstigt durch die Luftfeuchtigkeit, eine Art natürlicher Most. Die Edelfäule verändert auch die Edelfäule die Inhaltsstoffe der Weinbeere, was sich natürlich auch auf den späteren Geschmack des Weines auswirkt.

Während dieses Prozesses schrumpfen die Trauben auf die Größe von Rosinen zusammen. Die Ernte erfolgt dann erst spät, meist im November. So wird versucht, ein möglichst großes Mostgewicht zu erreichen. Hier werden dann auch die edelfaulen und nicht edelfaulen Trauben getrennt, dieser Vorgang erfolgt manuell und ist sehr aufwendig. Nach der Ernte werden die edelfaulen Trauben dann zum sogenannten Aszúteig aufbereitet.

Beim Tokaji Aszú steigt die Qualitätsstufe mit der Anzahl der 25 kg fassenden Tragebutten, die einem Öncer Fass (136 Liter) beigegeben werden. Ein Mischungsverhältnis von 1:1 ist z.B. bei einem 4-buttigen Aszú gegeben. Der Aszú wird nach der mehrmonatigen Gärung in der Regel drei bis acht Jahre in einem Holzfass gelagert.

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